{"id":246,"date":"2026-08-28T19:46:14","date_gmt":"2026-08-28T17:46:14","guid":{"rendered":"https:\/\/bitq-bochum.de\/?p=246"},"modified":"2026-08-28T19:48:49","modified_gmt":"2026-08-28T17:48:49","slug":"pressemitteilung-zu-den-antworten-der-verwaltung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bitq-bochum.de\/?p=246","title":{"rendered":"Pressemitteilung zu den Antworten der Verwaltung"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pressemitteilung vom 23.07.2026<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Antworten auf die Fragen der Bezirksvertretung S\u00fcd und der B\u00fcrgerinitiative Technologiequartier zum Bebauungsplan 1039<\/h2>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Erweiterung Technologiequartier: Verwaltung nimmt Bezirksvertretung und B\u00fcrgerinitiative anscheinend nicht ernst<\/strong>.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bezirksvertretung S\u00fcd (BV-S\u00fcd) hatte dem Planungsamt der Stadt einen durch Fragen der \u201eB\u00fcrgerinitiative Technologiequartier\u201c (BITQ) erg\u00e4nzten Fragenkatalog mit Fragen zu dem Vorhaben Ost-Erweiterung des Technologie Quartiers Querenburg (TQ) vorgelegt. Das Planungsamt war zur Sitzung der BV-S\u00fcd am 28.4.26 eingeladen worden, um diese Fragen zu beantworten. Bedauerlicherweise wurden dort jedoch ganz \u00fcberwiegend keine oder unbefriedigende Antworten vorgetragen. Am 17.6.26, hat das Amt nun <a href=\"https:\/\/bochum.ratsinfomanagement.net\/vorgang\/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZZTTY6Xgn_HqEjQLVZlf6uU\">eine schriftliche Antwort <\/a>vorgelegt <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einen Teil der Antworten hat die <a href=\"https:\/\/www.bochum-wirtschaft.de\/\">Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Bochum (WEG) <\/a>beigesteuert. Die Antworten sind jedoch abermals nicht \u00fcberzeugend, sondern Wiederholungen altbekannter Behauptungen, deren Wahrheit durch die Fragen gerade angezweifelt worden . Sie wirken eher wie ein Versuch, der BV S\u00fcd und allen weiteren Betroffenen ein umstrittenes, neues Gewerbegebiets auf der gr\u00fcnen Wiese schmackhaft zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kritik ist in folgenden Aussagen zusammengefasst:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Behauptungen der WEG begr\u00fcnden und erkl\u00e4ren nichts. Sie sind Wunschdenken, das die Realit\u00e4t verkennt. Sie sind Werbeslogans, die das Vorhaben TQ-Erweiterung attraktiv erscheinen lassen sollen.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Behauptung, es bestehe eine wachsende Nachfrage forschungs- und entwicklungsnaher Unternehmen nach B\u00fcrofl\u00e4chen im Technologiequartier oder in Hochschuln\u00e4he ist nicht plausibel. Sie wird aus der Erfahrung mit dem bestehenden TQ nicht gest\u00fctzt und alle Prognosen deuten auf das Gegenteil hin. Vieles spricht f\u00fcr ein zuk\u00fcnftiges \u00dcberangebot an Gewerbefl\u00e4chen auch f\u00fcr technologieaffine und forschungsnahe Unternehmen und dies auch in r\u00e4umlicher N\u00e4he zu den Hochschulen. Eine zus\u00e4tzliche Vergr\u00f6\u00dferung des \u00dcberangebots an B\u00fcrofl\u00e4chen w\u00e4re f\u00fcr den Standort Bochum vermutlich ein Nachteil. Gewerbegebiete, die wegen Leerstands wie Geisterst\u00e4dte wirken, sind nicht attraktiv und werden Investoren auf l\u00e4ngere Zeit verschrecken.<\/li>\n\n\n\n<li>R\u00e4umliche Hochschuln\u00e4he &#8211; verstanden als Abstand von einige hundert Metern &#8211; ist kein entscheidender Faktor. Der Erfolg des bestehenden TQ erkl\u00e4rt sich nicht aus dem so verstandenen Faktor \u201er\u00e4umliche Hochschuln\u00e4he\u201c, sondern eher aus Faktoren wie g\u00fcnstiger Baugrund, attraktive Kosten f\u00fcr Gewerbefl\u00e4chen und gute Verkehrsinfrastruktur. Letztere soll nun \u00fcbrigens durch die TQ-Ost-Erweiterung massiv verschlechtert werden. Da droht ein Eigentor.<br>Wichtig f\u00fcr Unternehmen und Kooperationen ist bestenfalls eine gewisse N\u00e4he zu Hochschulen, die es erlaubt, Mitarbeiter zu rekrutieren, Studentenjobs zu vergeben und bei Kooperationen pers\u00f6nliche Treffen mit geringem Aufwand durchzuf\u00fchren. Das ist von fast jedem Standort in Bochum aus m\u00f6glich.<\/li>\n\n\n\n<li>Es gibt durchaus alternative Standorte zur TQ-Ost-Erweiterung. Der Aus- und Umbau von vorhanden Gewerbefl\u00e4chen muss Vorrang vor der Zerst\u00f6rung von Frei- und Naturfl\u00e4chen haben.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Argumente des Baudezernats wirken teilweise konstruiert und sind nicht \u00fcberzeugend.<\/li>\n\n\n\n<li>Auf Basis des vorliegenden, fehlerhaften Gutachtens kann keine Aussage zu den Auswirkungen des Wegfalls der Anbindung Hustadtring\/ Universit\u00e4tsstra\u00dfe Richtung Osten (Ohr) getroffen werden. Es ist sogar zu vermuten, dass ein Gutachten auf Basis der aktuellen Verh\u00e4ltnisse und mit angemessenen Annahmen zum gegenteiligen Ergebnis f\u00fchrt.<\/li>\n\n\n\n<li>Es gibt eine Alternative zum derzeitigen Bebauungsplan 1039, die genau gleich viel B\u00fcrofl\u00e4che realisieren k\u00f6nnte, und zwar ohne verschiedene Nachteile des aktuellen Bebauungsplanentwurfs 1039, n\u00e4mlich Erhalt des Ohrs und 5- statt 4-geschossiger Bebauung.<\/li>\n\n\n\n<li>Eine langfristige und nachhaltige Stadtplanung darf nicht nur die F\u00f6rderung des Wirtschaftsstandortes im Auge behalten, sondern ebenso die Frage, welche Ma\u00dfnahmen dazu beitragen die Lebensqualit\u00e4t in Bochum zu bewahren, zu verbessern oder zu verschlechtern. Eine \u00fcberfl\u00fcssige Bebauung von naturnahen Fl\u00e4chen geh\u00f6rt sicher zu den Ma\u00dfnahmen, die Bochum schaden. Gr\u00fcnfl\u00e4chen und ein angenehmes Stadtklima werden mehr und mehr zum Standortvorteil werden.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Diese Kritik wird im Folgenden n\u00e4her begr\u00fcndet.<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1.<\/strong> <strong>Die WEG behauptet,<\/strong> <strong>d<\/strong><strong>ie Leerstandsquote<\/strong> <strong>im B\u00fcromarkt betr\u00e4fe<\/strong> <strong>prim\u00e4r den klassischen B\u00fcrofl\u00e4chenmarkt.<\/strong> <strong>Das TQ sei jedoch<\/strong> <strong>kein klassischer B\u00fcrostandort, sonder<\/strong><strong>n<\/strong> <strong>\u201eForschungs- und Entwicklungsstandort,<\/strong> <strong>I<\/strong><strong>nnovations- und Gr\u00fcndungscluster, Standort f\u00fcr wissensintensive Nutzungen\u201c.<\/strong> <strong>Daher bestehe ein<\/strong> <strong>Strukturunterschied:<\/strong> <strong>r<\/strong><strong>\u00fcckl\u00e4ufige Nachfrage im Standardb\u00fcrosegment<\/strong> <strong>einerseits und andererseits s<\/strong><strong>tabile bzw. wachsende Nachfrage im technologieorientierten Segment<\/strong> <strong>und s<\/strong><strong>teigende<\/strong><strong>r<\/strong> <strong>Fl\u00e4chenbedarf durch Start-ups aus dem Hochschulumfeld, Forschungskooperationen, Hightech-Unternehmen.<\/strong> <strong>Daher sei die<\/strong> <strong>TQ-Erweiterung<\/strong> <strong>T<\/strong><strong>eil einer<\/strong> <strong>langfristige<\/strong><strong>n<\/strong> <strong>Standortstrategie<\/strong> <strong>zur<\/strong> <strong>St\u00e4rkung des Wissenschafts- und Innovationsstandorts Bochum.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings sind diese Aussagen der WEG unbelegte Behauptungen. Die WEG scheint zu glauben, die allgemeinen Entwicklungen am B\u00fcroimmobilienmarkt gingen am TQ und der genannten TQ-Zielgruppe spurlos vorbei. Aber selbstverst\u00e4ndlich haben allgemeine Entwicklungen am Markt f\u00fcr B\u00fcrofl\u00e4chen Auswirkungen auch auf die Zielgruppe des TQ. Was die WEG gerne in der TQ-Erweiterung realisiert sehen m\u00f6chte, k\u00f6nnte n\u00e4mlich ebenso gut auf alternativen Fl\u00e4chen verwirklicht werden. Wegen der r\u00fcckl\u00e4ufigen Nachfrage im Standardb\u00fcrosegment ist zu erwarten, dass geeignete Fl\u00e4chen daf\u00fcr ohnehin verf\u00fcgbar werden. Kommen zus\u00e4tzliche Fl\u00e4chen hinzu, wird ein Preisverfall f\u00fcr B\u00fcroimmobilien eintreten, der gerade f\u00fcr Neubauten schwer zu bestehen sein wird. Es ist nicht einzusehen, warum Unternehmen der Zielgruppe ausgerechnet im TQ siedeln sollten, wenn sie anderswo ebenfalls attraktive und kosteng\u00fcnstigere Standorte finden k\u00f6nnen. Sobald ein Start-up ein solides Gesch\u00e4ftsmodell hat, werden wirtschaftliche Aspekte das Handeln bestimmen, wie bei jedem anderen Unternehmen auch. R\u00e4umliche N\u00e4he zu Hochschulen ist dann in der Regel nur ein nachrangiger Faktor, der vielleicht ganz nett ist, aber kaum entscheidend. High-Tech, Start-up, Technologieaffiniti\u00e4t, Forschungskooperationen \u2013 d.h. alles wodurch sich das TQ auszeichnen und abheben soll &#8211; sind an vielen anderen Standort in Bochum (und anderswo) genau so gut m\u00f6glich. Forschung wird heute in weltweiten Netzen betrieben. Da spielt r\u00e4umliche N\u00e4he keine oder nur eine sehr nachrangige Rolle.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2. Die WEG behauptet, es g\u00e4be eine s<strong>tabile bzw. wachsende Nachfrage im technologieorientierten Segmen<\/strong><strong>t sowie steigenden Fl\u00e4chenbedarf.<\/strong> <strong>Allerdings standen und stehen<\/strong> <strong>n<\/strong>ennenswerte B\u00fcrofl\u00e4chen im bestehenden TQ jahrelang leer, nicht erst in der aktuellen Schw\u00e4chephase des B\u00fcromarkts. Dazu geh\u00f6rt das ehemalige QVC-Geb\u00e4ude und weitere Fl\u00e4chen im TQ. Zusammen ergibt sich so ein langj\u00e4hriger, z\u00e4her Leerstand im TQ von 10% &#8211; 15%. Das liegt weit \u00fcber dem normalen Ma\u00df.<a href=\"#sdfootnote1sym\" id=\"sdfootnote1anc\"><sup>1<\/sup><\/a> Es kann nicht als normales Ph\u00e4nomen des B\u00fcromarktes wegerkl\u00e4rt werden. Die behauptete gro\u00dfe Nachfrage nach Gewerbefl\u00e4chen in Hochschuln\u00e4he und speziell im TQ ist mit dieser Tatsache nicht vereinbar. Das QVC-Geb\u00e4ude konnte schlie\u00dflich nur deshalb einer Nutzung zugef\u00fchrt werden, weil die Hochschule Bochum Ausweichfl\u00e4chen w\u00e4hrend der Sanierung ihrer Geb\u00e4ude ben\u00f6tigt. Dies ist eine Nutzung von betr\u00e4chtlichen Gewerbefl\u00e4chen, die mit den seitens WEG proklamierten Zwecken des TQ nichts zu tun hat. Dadurch wird kein einziges Unternehmen zus\u00e4tzlich in Bochum ans\u00e4ssig und kein zus\u00e4tzlicher Arbeitsplatz geschaffen. Irgendwann wird die Hochschule Bochum ihre sanierten Geb\u00e4ude wieder nutzen, so dass neuer Leerstand bereits absehbar ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein bedeutender Teil der Siedler im bestehenden TQ erf\u00fcllen die von der WEG genannten Charakteristika f\u00fcr Unternehmen im TQ \u00fcberhaupt nicht. Sie haben keine Forschungskooperationen mit den Hochschulen in Bochum, weisen keine besondere Technologieaffinit\u00e4t auf, sind keine Start-ups. Sie sind vielmehr ganz normale Unternehmen wie Inkasso-Unternehmen, Call Center, Architekten, Ingenieurb\u00fcros, verschiedene Unternehmensberater, Wirtschaftspr\u00fcfer, IT-Schulungsunternehmen, kaufm\u00e4nnische Schulungsunternehmen, Leasing-Anbieter, psychologische Berater, Patentanw\u00e4lte, Weinh\u00e4ndler etc. Einige Unternehmen im TQ bieten Studenten Jobs oder Praktika an. Aber das k\u00f6nnten sie auch an jedem anderen Standort in Bochum und nur deswegen haben sie den Standort TQ vermutlich nicht gew\u00e4hlt. Es ist also ein unerf\u00fcllter Wunsch, dass sich im TQ vor allem Unternehmen der TQ-Zielgruppe ansiedeln. Das es einige wenige gibt, die tats\u00e4chlich dieser Zielgruppe angeh\u00f6ren, ist kein \u00fcberzeugendes Argument.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch die Art der Bebauung des bestehenden TQ spricht gegen die behauptete gro\u00dfe Nachfrage.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der R\u00fcckschau muss man feststellen: 1) Obwohl der Bebauungsplan f\u00fcr das TQ bis zu 4-geschossige Bebauung vorsieht, findet man nur vereinzelt entsprechende Geb\u00e4ude. Die meisten weisen geringere Geschosszahlen auf. 2) Obwohl der Plan eine weitaus dichtere Bebauung zul\u00e4sst, wird der gr\u00f6\u00dfte Teil des Areals f\u00fcr Parkpl\u00e4tze genutzt. Die Geschossfl\u00e4chenzahl &#8211; ein Ma\u00df der zul\u00e4ssigen baulichen Nutzung eines Grundst\u00fccks &#8211; betr\u00e4gt teils nur etwa 25% der zul\u00e4ssigen Gr\u00f6\u00dfe. 3) W\u00e4hrend die Bebauung im Westen des TQ noch relativ dicht ist und fl\u00e4chensparende Parkh\u00e4user errichtet wurden, wird sie nach Osten, wo sp\u00e4ter gebaut wurde, immer lockerer bis zuletzt auf riesigen Parkpl\u00e4tzen relativ kleine Geb\u00e4ude stehen. Man hat den Eindruck, dass hier Fl\u00e4chen verschleudert wurden und man dankbar war f\u00fcr jeden Investor. Auch das passt schlecht zur vorgeblich so gro\u00dfen Nachfrage.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Blick auf Gegenwart und Zukunft gilt: Namhafte Forschungsinstitute stellen fest, dass die Nachfrage nach B\u00fcrofl\u00e4chen in Folge von Home Office deutlich und dauerhaft abnehmen wird, gerade im Bereich hochqualifizierter, technologieaffiner T\u00e4tigkeiten.<a href=\"#sdfootnote2sym\" id=\"sdfootnote2anc\"><sup>2<\/sup><\/a> Home Office hat sich inzwischen langfristig etabliert.<a href=\"#sdfootnote3sym\" id=\"sdfootnote3anc\"><sup>3<\/sup><\/a> <a href=\"#sdfootnote4sym\" id=\"sdfootnote4anc\"><sup>4<\/sup><\/a> <a href=\"#sdfootnote5sym\" id=\"sdfootnote5anc\"><sup>5<\/sup><\/a> Es hilft den Unternehmen, Kosten zu senken und die Produktivit\u00e4t zu erh\u00f6hen.<a href=\"#sdfootnote6sym\" id=\"sdfootnote6anc\"><sup>6<\/sup><\/a> <a href=\"#sdfootnote7sym\" id=\"sdfootnote7anc\"><sup>7<\/sup><\/a> Das gilt vermutlich sogar verst\u00e4rkt f\u00fcr Unternehmen der TQ-Zielgruppe, von denen man Offenheit f\u00fcr den Einsatz neuer Technologie und alternative Arbeitsformen erwarten kann. Die WEG geht darauf \u00fcberhaupt nicht ein als w\u00e4re Bochum gegen diese Entwicklungen immun.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch Home Office besteht schon heute ein latenter Leerstand, der \u00fcber kurz oder lang in manifesten Leerstand umgewandelt werden wird.<a href=\"#sdfootnote8sym\" id=\"sdfootnote8anc\"><sup>8<\/sup><\/a> <a href=\"#sdfootnote9sym\" id=\"sdfootnote9anc\"><sup>9<\/sup><\/a> Beispiele f\u00fcr Bochum sind: <br><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Unternehmen in der Mark <em>51\u00b0 7&#8242; <\/em>(z.B. Volkswagen Infotainment) geben Optionen auf k\u00fcnftige Erweiterungen zur\u00fcck. Bestehende B\u00fcrogeb\u00e4ude dort weisen nach Ausk\u00fcnften von Mitarbeitern in Folge von Home Office einen Nutzungsgrad gerade einmal etwa 40% auf. <\/li>\n\n\n\n<li>Investoren in der <em>Mark 51 \u00b07<\/em> &#8218; oder am <em>Gleisdreieck <\/em>in der City sind abgesprungen, weil sie mangels Nachfrage keine Chancen auf ein rentables Investment sehen. <\/li>\n\n\n\n<li>Im<em> Trimonte-Park <\/em>wird ein F\u00fcnftel der geplanten B\u00fcrofl\u00e4che der TQ-Erweiterungdurch den Wegzug der Knappschaft aus diesem Geb\u00e4udekomplex frei. Dies ist eine moderne B\u00fcrofl\u00e4che in r\u00e4umlicher Hochschuln\u00e4he. <\/li>\n\n\n\n<li>Die RUB holt ausgelagerte Institute auf ihren <em>Campus <\/em>zur\u00fcck. Dies wird ebenfalls zu einer Erh\u00f6hung des Angebots an B\u00fcrofl\u00e4chen in Hochschuln\u00e4he f\u00fchren.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber kurz oder lang werden alle Unternehmen ungenutzte Fl\u00e4chen aus Kostengr\u00fcnden aufgeben. Sie stehen dann dem Markt zur Verf\u00fcgung. Im Mittel wird allein dadurch das Marktangebot um gesch\u00e4tzt 12- 37% % ansteigen.<a href=\"#sdfootnote10sym\" id=\"sdfootnote10anc\"><sup>10<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>KI <\/strong>wird zus\u00e4tzlich B\u00fcroarbeitspl\u00e4tze vernichten.<a href=\"#sdfootnote11sym\" id=\"sdfootnote11anc\"><sup>11<\/sup><\/a> Es ist zun\u00e4chst vor allem eine Hoffnung, dass die vernichteten Arbeitspl\u00e4tze in gleichem Ausma\u00df durch h\u00f6herwertige Arbeitspl\u00e4tze ersetzt werden. Daf\u00fcr kommt es n\u00e4mlich nicht nur auf geeignete neue Aufgaben an, sondern ebenso auf entsprechend bef\u00e4higte Mitarbeiter. Ob die in ausreichender Anzahl bereit gestellt werden k\u00f6nnen, ist fraglich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3.<\/strong> <strong>Die WEG behauptet,<\/strong> <strong>das<\/strong> <strong>Technologiequartier<\/strong> <strong>sei<\/strong> <strong>kein klassischer B\u00fcrostandort, sondern Forschungs- und Entwicklungsstandort, Innovations- und Gr\u00fcndungscluster, Standort f\u00fcr wissensintensive Nutzungen.<\/strong> Diese Beschreibung des TQ deckt sich wie bereits dargestellt nur teilweise mit der Wirklichkeit. Die Erfahrungen mit dem bisherigen TQ deuten insgesamt eher in eine andere Richtung: <\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Abgesehen von einigen Start-ups im TZR, die zusammen jedoch nur einen kleinen Teil der B\u00fcrofl\u00e4che des TQ belegen, werden Forschungs- und Entwicklungskooperationen mit Bochumer Hochschulen nur von 4 oder 5 Unternehmen im TQ berichtet. Dabei sind insgesamt ca. 60 \u2013 70 Unternehmen im TQ ans\u00e4ssig. <\/li>\n\n\n\n<li>R\u00e4umliche N\u00e4he zu den Hochschulen scheint jedoch letztlich nur bei zwei Unternehmen im TQ einen gewissen Vorteil durch die gemeinsame Nutzung von Forschungsger\u00e4ten bieten zu k\u00f6nnen (phenox, ev. Voltavision). <\/li>\n\n\n\n<li>Die \u00fcbrigen Forschungskooperationen betreffen Kryptografie und SW-Entwicklung. Daf\u00fcr ist keine r\u00e4umliche N\u00e4he erforderlich. Die Interaktion findet hier ohnehin ganz \u00fcberwiegend elektronisch statt. Zudem sind solche Unternehmen zuk\u00fcnftig besser in der Mark 51 7 aufgehoben, wo die Abteilung f\u00fcr Informatik der RUB angesiedelt wird. Die \u00fcbrigen Kooperationen von Unternehmen mit Bochumer Hochschulen bestehen aus dem Angebot f\u00fcr Studentenpraktika, praxisnahen Abschlussarbeiten und Studentenjobs. Besondere r\u00e4umliche Hochschuln\u00e4he ist daf\u00fcr nicht erforderlich. Kein Unternehmen w\u00e4hlt deswegen seinen Standort. Die Studenten kommen dorthin, wo ihnen entsprechende Angebote gemacht werden. Generell gilt: Forschung wird heute in weltweiten Netzen und \u00fcber beliebige Distanzen koordiniert. <\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Argument, eine r\u00e4umliche N\u00e4he sei f\u00fcr Forschungskooperationen relevant, ist schlicht aus der Zeit gefallen.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt auch einige Unternehmen im TQ, die Gesch\u00e4fte mit den Hochschulen machen. Aber die w\u00fcrden sie wohl genau so machen, wenn sie andernorts ans\u00e4ssig w\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt daher vermutlich im ganzen TQ kein Unternehmen, das seinen Sitz nicht ebenso leistungsf\u00e4hig und gut an einem anderen Ort in Bochum haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von der gesamten Gewerbefl\u00e4che im TQ wird \u2013 wie oben dargelegt &#8211; der gr\u00f6\u00dfte Teil von Unternehmen genutzt, die \u00fcberhaupt keine besonderen Bez\u00fcge zu den Hochschulen aufweisen. All das spricht gegen die Beschreibung des TQ als <strong>Forschungs- und Entwicklungsstandort, Innovations- und Gr\u00fcndungscluster, Standort f\u00fcr wissensintensive Nutzungen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schon damals, in den sp\u00e4ten 1990-er Jahren, bei der Bebauungsplanung f\u00fcr das heutige TQ , wurde die Sinnhaftigkeit eines TQ mit genau denselben Werbeslogans begr\u00fcndet, die heute abermals f\u00fcr die TQ-Erweiterung aufgeboten werden. Dass diese sich \u00fcberwiegend als unrealistische Tr\u00e4umerei erwiesen haben, scheint die Promotoren der Ost-Erweiterung des TQ nicht zu interessieren. <strong>Warum sollte es bei der<\/strong> <strong>geplanten<\/strong> <strong>Ost-<\/strong><strong>E<\/strong><strong>rweiterung<\/strong> <strong>des TQ<\/strong> <strong>anders laufen als beim bestehenden TQ?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>4.<\/strong> <strong>Die WEG behauptet,<\/strong> <strong>d<\/strong><strong>ie Standortvorteile des TQ (N\u00e4he zu Uni, Cluster-Effekte)<\/strong> <strong>seien<\/strong> <strong>nicht ersetzbar durch andere Fl\u00e4chen.<\/strong> Alternative Standorte wie etwa die Industriebrache an der Prinz-Regent-Stra\u00dfe schlie\u00dft die WEG aus. Hier sei die r\u00e4umliche Entfernung zu den Hochschulen zu gro\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tats\u00e4chlich ist dieses Gel\u00e4nde mit dem Auto von der RUB aus schneller zu erreichen als die Mark 51 7, die der WEG als hochschulnah gilt. Die Entfernung beider Standorte von der RUB ist nahezu gleich, etwa 3 km Luftlinie. \u00c4hnliches gilt z.B. vom Trimonte-Park, wo gro\u00dfe Fl\u00e4chen frei werden und f\u00fcr B\u00fcrogeb\u00e4ude entlang der Universit\u00e4tsstra\u00dfe, die bisher von der RUB genutzt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">5. Weitere Antworten der Verwaltung auf weitere Fragen der Bezirksvertretung sind irritierend. Einige Beispiele m\u00f6gen das verdeutlichen.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Die BV S\u00fcd hatte angefragt, ob die Ziele des Bebauungsplans 1039 nicht auch durch eine h\u00f6here und dichtere Bauweise erreicht werden k\u00f6nnten. So w\u00fcrde weniger Grundfl\u00e4che erforderlich und das Ohr k\u00f6nnte erhalten bleiben. Darauf antwortet die Verwaltung, dass h\u00f6here Bebauung mehr Stellpl\u00e4tze erforderlich mache. Es ist aber schlicht falsch, dass durch eine h\u00f6here Bebauung mehr Stellpl\u00e4tze erforderlich werden, wenn die B\u00fcrofl\u00e4che konstant bleibt. Und darum ging es ja bei der Frage der BV S\u00fcd.<\/li>\n\n\n\n<li>Die BV S\u00fcd hatte gefragt, ob B\u00fcrofl\u00e4chen nicht durch Nachverdichtung im bestehenden TQ geschaffen werden k\u00f6nnen. Die Verwaltung f\u00fchrt dazu aus, dass sich die Geb\u00e4ude im TQ in Privatbesitz bef\u00e4nden. Daher habe keine Handlungsm\u00f6glichkeit. Allerdings sieht der Rahmenplan Bochum Campus genau die Option der Nachverdichtung vorrangig vor. Niemand verbietet WEG und Baudezernat mit den privaten Eigent\u00fcmern entsprechende Verhandlungen aufzunehmen. Der Rat der Stadt Bochum hat den Rahmenplan Bochum Campus beschlossen. Er sollte nicht nur leitend sein, wenn es einem gerade passt.<\/li>\n\n\n\n<li>Gegen eine h\u00f6here Bebauung f\u00fchrt das Baudezernat klimatische Aspekte an wie Durchl\u00fcftung oder Hitzebelastung. Die seien bei geringeren Geb\u00e4udeh\u00f6hen g\u00fcnstiger zu bewerten. Dies Argument wirkt vorgeschoben, weil in der Mark 51 7, die weitaus weniger k\u00fchlende Gr\u00fcnfl\u00e4chen in der N\u00e4he hat, eine \u00fcberwiegend 5 bis 6-geschossige Bebauung realisiert wurde. Obendrein w\u00fcrdigen WEG und das Amt die k\u00fchlende Wirkung der vorhandenen Naturfl\u00e4chen (Wiese, Baumbestand) im Bereich der TQ-Ost-Erweiterung gerade nicht. Sie sollen verschwinden und \u00fcberbaut werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Verwaltung behauptet, die typischen Nachfrage von technologieorientiertem Gewerbe bestehe in 1-4-geschossige Geb\u00e4ude mit anliegenden Forschungs- und Produktionshallen. Aber nur 20% der Geb\u00e4ude im bestehenden TQ entsprechen diesem Typus. Au\u00dferdem ist zu fragen, warum in der Mark 51 7 fast durchweg anders, n\u00e4mlich 5- und 6-geschossig gebaut wurde.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>6<\/strong><strong>.<\/strong> <strong>Die<\/strong> <strong>BV S\u00fcd<\/strong> <strong>hatte auch<\/strong> <strong>nach de<\/strong><strong>n<\/strong> <strong><\/strong><strong>verkehrlichen Auswirkungen<\/strong> <strong><\/strong><strong>des Wegfalls de<\/strong><strong>r Anbindung Hustadtring\/Unistra\u00dfe in \u00f6stlicher Fahrtrichtung (Ohr)<\/strong> <strong>gefragt.<\/strong> <strong>Das Planungsamt hat dazu ein Verkehrsgutachten vorgelegt.<\/strong> <strong>Es best\u00e4tigt<\/strong> <strong>die<\/strong> <strong>Vertr\u00e4glichkeit<\/strong> <strong>der TQ-Erweiterung in verkehrlicher Hinsicht,<\/strong> <strong><\/strong><strong>wenn<\/strong> <strong>geeigneten Umbauarbeiten<\/strong> <strong>in der Verkehrsinfrastruktur erfolgen<\/strong><strong>.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>D<\/strong><strong>as Gutachten<\/strong> <strong>ist allerdings<\/strong> <strong>fehlerhaft<\/strong> <strong>und kann die Vertr\u00e4glichkeit deshalb nicht attestieren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Die Auswirkungen<\/strong> <strong>j\u00fcngerer<\/strong> <strong>Gegebenheiten<\/strong> <strong>wie z.B. die<\/strong> <strong>Er\u00f6ffnung des neuen Parkhauses am Ost-<\/strong><strong>C<\/strong><strong>ampus der RUB,<\/strong> <strong>des TZR<\/strong> <strong>oder der Lennershof-Wohnanlage<\/strong> <strong>wurden nicht ber\u00fccksichtigt.<\/strong> <strong>Das<\/strong> <strong>Parkhaus<\/strong> <strong>verdoppelt<\/strong> <strong>die Zahl der Kfz-Stellpl\u00e4tze in dem Bereich<\/strong> <strong>des<\/strong> <strong>RUB Ost-Campus und<\/strong> <strong>der<\/strong> <strong>Hochschule Bochum<\/strong> <strong>und generiert entsprechenden Verkehr.<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Das Gutachten<\/strong> <strong>arbeitet ferner mit<\/strong> <strong>mehreren<\/strong> <strong>fragw\u00fcrdigen<\/strong> <strong>Annahmen<\/strong> <strong>zur Verkehrsverteilung und zum Verkehrsaufkommen in Folge der geplanten Ost-Erweiterung. Diese Annahmen wirken<\/strong> <strong>alle<\/strong> <strong>zugunsten der verkehrstechnischen Machbarkei<\/strong><strong>t<\/strong> <strong>und wirken daher besch\u00f6nigend.<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>In dem Gutachten wurden wichtige Aspekte wie Worst-Case-Szenarien, R\u00fcckstaul\u00e4ngen<\/strong> <strong>f\u00fcr die vorgeschlagene L\u00f6sung swie<\/strong> <strong>Verkehrssicherheit nicht behandelt. Sie k\u00f6nnen noch erhebliche Einfl\u00fcsse auf die Frage der verkehrlichen Vertr\u00e4glichkeit mit sich bringen.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">7. Das Planungsamt f\u00fchrt verschiedene technische und juristische Probleme f\u00fcr alternative Umsetzungen an. Wenn man trotz aller oben genannten Einw\u00e4nde den Aussagen der WEG Glauben schenkt und eine TQ-Erweiterung will, ist eine Alternative aber auf jeden Fall <strong>technisch<\/strong> <strong>und<\/strong> <strong>machbar<\/strong> <strong>und ohne<\/strong> <strong>gr\u00f6\u00dfere<\/strong> <strong>eigentumsrechtliche Probleme<\/strong> <strong>als bei den derzeitigen Planungen<\/strong><strong>.<\/strong> <strong>Die Alternative<\/strong> <strong>besteht darin,<\/strong> <strong>auf die \u00dcberbauung des Ohrs zu verzichten und<\/strong> <strong>die<\/strong> <strong>Planung<\/strong> <strong>auf die restliche Fl\u00e4che<\/strong> <strong>des Bebauungsplan<\/strong> <strong>zu<\/strong> <strong>beschr\u00e4nken.<\/strong> <strong>Dies<\/strong> <strong>h<\/strong><strong>\u00e4<\/strong><strong>t<\/strong><strong>te<\/strong> <strong>gleich mehrere Vorteile:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>D<\/strong><strong>iese L\u00f6sung ist die kosteng\u00fcnstigste Variante,<\/strong> <strong>da keine Rodungen, keine Stra\u00dfenbauarbeiten zum R\u00fcckbau des Ohrs, zur Verl\u00e4ngerung der Lise-Meitner-Allee in Richtung Hustadtring, keine Gel\u00e4ndeangleichungen zur Aufbereitung des Baugel\u00e4ndes und keine Eingriffe am Nadel\u00f6hr Lise-Meitner-Allee \/ Schattbachstra\u00dfe erforderlich werden.<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Der Baumbestand im und am Ohr bleibt erhalten, was allein im Hinblick auf die zuk\u00fcnftig zu erwartende Aufheizung der St\u00e4dt<\/strong><strong>e<\/strong> <strong>zu begr\u00fc\u00dfen ist.<\/strong> <strong>Der Baumbestand ist auch ein von Menschen fast nie betretener Lebensraum f\u00fcr die Tierwelt.<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Verkehrsprobleme durch die<\/strong> <strong>Konzentration<\/strong> <strong>des Verkehrsraums<\/strong> <strong>in<\/strong> <strong>einen Knotenpunkt<\/strong> <strong>(Lise-Meitner-Allee \/ Schattbachstra\u00dfe)<\/strong> <strong>sind nicht zu erwarten.<\/strong> <strong>D<\/strong><strong>as TQ beh\u00e4lt<\/strong> <strong>s<\/strong><strong>eine leistungsstarke Anbindung an die Autobahnen und die City.<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Den B\u00fcrgern Querenburg<\/strong><strong>s<\/strong> <strong>bleibt Verkehrsl\u00e4rm vor ihren Schlafzimmerfenstern erspart und zugleich eine wertvolle Verkehrsanbindung zur Autobahn A43 erhalten.<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Den Ungewissheiten hinsichtlich der k\u00fcnftigen Entwicklung des B\u00fcromarkts wird besser Rechnung getragen, weil diese L\u00f6sung mit den geringsten Vorleistungen belastet ist.<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Die Verringerung des<\/strong> <strong>verf\u00fcgbaren<\/strong> <strong>Baugrundes<\/strong> <strong>bei Erhalt des Ohrs<\/strong> <strong>ist recht gering, wie eine \u00dcberlagerung des st\u00e4dtebaulichen Vorentwurfs mit der aktuellen Situation belegt.<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li><strong>D<\/strong><strong>en Fl\u00e4chenverlust durch die Beibehaltung des Ohrs<\/strong> <strong>kann<\/strong> <strong>problemlos durch h\u00f6here oder dichtere Bebauung<\/strong> <strong>ausgeglichen werden<\/strong><strong>.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">8. Fragen des Umwelt- und Klimaschutz stehen in Bochum \u2013 anders als in anderen St\u00e4dten \u2013 leider ganz am Ende des Planungsverfahrens. Rat und Baudezernat Bochums sollten auch im Blick behalten, ob Bochum in 30 Jahren \u00fcberhaupt noch eine lebenswerte Stadt sein wird. Auch das k\u00f6nnte ein Argument sein, einen Unternehmenssitz in Bochum zu w\u00e4hlen. Gerade die letzten Hitzewellen im Juni und Juli sollten daran erinnern, dass Hitzeschutz ein immer dr\u00e4ngenderes Problem wird. Die Wissenschaft sagt dazu, dass Bewahrung und Ausweitung von Gr\u00fcnfl\u00e4chen und Baumbest\u00e4nden gerade innerhalb des Stadtgebiets eine unabdingbare Voraussetzung daf\u00fcr sind. Darauf, ob \u00f6stlich des TQ ein paar B\u00fcroarbeitspl\u00e4tze mehr oder weniger bereit gestellt wurden, wird es in 30 Jahren sicher nicht ankommen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"499\" height=\"709\" src=\"https:\/\/bitq-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/PM-Verw.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-249\" srcset=\"https:\/\/bitq-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/PM-Verw.png 499w, https:\/\/bitq-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/PM-Verw-211x300.png 211w\" sizes=\"auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00dcberlagerung \u201eSt\u00e4dtebaulicher Vorentwurf\u201c und heutige Stra\u00dfenf\u00fchrung. <br><br>Schraffur = tats\u00e4chliche genutzte Fl\u00e4che aus R\u00fcckbau des Ohrs f\u00fcr Bebauung; 1,2 ha von 4,9 ha.<br><br>Andere Anordnung der Bauten \/ andere Bauweise erm\u00f6glicht au\u00dferdem intensivere Nutzung der Fl\u00e4che <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#sdfootnote1anc\" id=\"sdfootnote1sym\">1<\/a> <a href=\"https:\/\/zia-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Fruehjahrsgutachten-2026-kurz.pdf\">https:\/\/zia-deutschland.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Fruehjahrsgutachten-2026-kurz.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#sdfootnote2anc\" id=\"sdfootnote2sym\">2<\/a> <a href=\"https:\/\/www.ifo.de\/fakten\/2025-05-16\/jedes-vierte-unternehmen-meldet-zu-geringe-auslastung-der-bueroflaechen\">https:\/\/www.ifo.de\/fakten\/2025-05-16\/jedes-vierte-unternehmen-meldet-zu-geringe-auslastung-der-bueroflaechen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#sdfootnote3anc\" id=\"sdfootnote3sym\">3<\/a><a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2026\/04\/PD26_N024_13.html\"> <\/a><a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2026\/04\/PD26_N024_13.html\">https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2026\/04\/PD26_N024_13.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#sdfootnote4anc\" id=\"sdfootnote4sym\">4<\/a> <a href=\"https:\/\/www.pwc.de\/de\/real-estate\/mehr-home-weniger-office.pdf\">https:\/\/www.pwc.de\/de\/real-estate\/mehr-home-weniger-office.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#sdfootnote5anc\" id=\"sdfootnote5sym\">5<\/a><a href=\" https:\/\/www.bochum-wirtschaft.de\/fileadmin\/Bochum_Wirtschaftsentwicklung\/Downloads\/Bueromarktbericht_2025_ansicht_1.pdf\"> https:\/\/www.bochum-wirtschaft.de\/fileadmin\/Bochum_Wirtschaftsentwicklung\/Downloads\/Bueromarktbericht_2025_ansicht_1.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#sdfootnote6anc\" id=\"sdfootnote6sym\">6<\/a> <a href=\"https:\/\/www.iao.fraunhofer.de\/de\/presseservice\/aktuelles\/homeoffice-steigert-produktivitaet-aber-nur-bis-zu-einem-kipppunkt.html\">https:\/\/www.iao.fraunhofer.de\/de\/presseservice\/aktuelles\/homeoffice-steigert-produktivitaet-aber-nur-bis-zu-einem-kipppunkt.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#sdfootnote7anc\" id=\"sdfootnote7sym\">7<\/a> <a href=\"https:\/\/www.arbeitswissenschaft.net\/fileadmin\/Bilder\/Angebote_und_Produkte\/Zahlen_Daten_Fakten\/Factsheet_Produktivitaet_im_Homeoffice_5.pdf\">https:\/\/www.arbeitswissenschaft.net\/fileadmin\/Bilder\/Angebote_und_Produkte\/Zahlen_Daten_Fakten\/Factsheet_Produktivitaet_im_Homeoffice_5.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#sdfootnote8anc\" id=\"sdfootnote8sym\">8<\/a> <a href=\"https:\/\/www.ifo.de\/fakten\/2025-05-16\/jedes-vierte-unternehmen-meldet-zu-geringe-auslastung-der-bueroflaechen\">https:\/\/www.ifo.de\/fakten\/2025-05-16\/jedes-vierte-unternehmen-meldet-zu-geringe-auslastung-der-bueroflaechen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#sdfootnote9anc\" id=\"sdfootnote9sym\">9<\/a> <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/immer-mehr-unternehmen-verkleinern-bueroflaechen-100.html\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/immer-mehr-unternehmen-verkleinern-bueroflaechen-100.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#sdfootnote10anc\" id=\"sdfootnote10sym\">10<\/a> <a href=\"https:\/\/vdiv.de\/news-details\/ki-koennte-bueroflaechen-in-metropolen-bis-2030-um-27-prozent-reduzieren\">https:\/\/vdiv.de\/news-details\/ki-koennte-bueroflaechen-in-metropolen-bis-2030-um-27-prozent-reduzieren<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#sdfootnote11anc\" id=\"sdfootnote11sym\">11<\/a><a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/immobilien-macht-ki-b%C3%BCrogeb%C3%A4ude-%C3%BCberfl%C3%BCssig\/a-76708943\"> <\/a><a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/immobilien-macht-ki-b%C3%BCrogeb%C3%A4ude-%C3%BCberfl%C3%BCssig\/a-76708943\">https:\/\/www.dw.com\/de\/immobilien-macht-ki-b%C3%BCrogeb%C3%A4ude-%C3%BCberfl%C3%BCssig\/a-76708943<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pressemitteilung vom 23.07.2026 Antworten auf die Fragen der Bezirksvertretung S\u00fcd und der B\u00fcrgerinitiative Technologiequartier zum Bebauungsplan 1039 Erweiterung Technologiequartier: Verwaltung nimmt Bezirksvertretung und B\u00fcrgerinitiative anscheinend nicht ernst. Die Bezirksvertretung S\u00fcd (BV-S\u00fcd) hatte dem Planungsamt der Stadt einen durch Fragen der \u201eB\u00fcrgerinitiative Technologiequartier\u201c (BITQ) erg\u00e4nzten Fragenkatalog mit Fragen zu dem Vorhaben Ost-Erweiterung des Technologie Quartiers Querenburg [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-246","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bitq-bochum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/246","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bitq-bochum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bitq-bochum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bitq-bochum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bitq-bochum.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=246"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/bitq-bochum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/246\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":250,"href":"https:\/\/bitq-bochum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/246\/revisions\/250"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bitq-bochum.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=246"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bitq-bochum.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=246"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bitq-bochum.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=246"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}